Aktuelles

03.04.2017 Newsletter April 2017
02.04.2017 Bonding 2020 Workshop 3/2017
01.04.2017 MV Protokoll 2017
10.12.2016 DGBP Newsletter Dezember 2016
06.11.2016 Dr. Joachim Maaz: Redemanuskript zu Körperpsychotherapie zum Vortrag ESBP Conference Kelbra 2016
05.11.2016 Protokoll ESBP Conference Kelbra 2016
21.10.2016 ESBP Conference in Kelbra

Konferenz der European Society of Bonding Psychotherapy

ESBP Conference
The New Relation

Vom 21.-23. Oktober 2016 in der Barbarossa-Klinik in Kelbra

Pre-Conference Experiential Workshop mit Domingos Neto, der Präsident des ESBP: “Introduction to Emotional- and Bonding-Psychotherapy”

Hauptredner ist Prof. Dr. Hans-Joachim Maaz, Psychoanalytiker und Buchautor:
“Bodywork Psychotherapy on the Backdrop of the Patients’ Structural Level and the Transference-Counter / Transference Dynamic”

Workshops and Communications

Open Space „Future Visioning“ für die innereuropäische Zusammenarbeit und die Entwicklung der Bonding Psychotherapie in Europa mit Petra Wähning, Odette Lassonczyk und Markus Hener.

Call for Papers: www.bonding-psychotherapie.de

14.09.2016 Zum Gedenken an Dr. Konrad Stauss
01.09.2016 DGBP Newsletter September 2016
12.06.2016 Bonding Newsletter Juni 2016

bitte bei Markus Hener mail@praxis-hener.de anfordern

18.04.2016 Newsletter April 2016
10.02.2016 Nachruf für George Rynick

Nachruf für George Rynick

Wir trauern um unseren guten Freund und hochgeschätzten Kollegen George Rynick M.DIV., TH.M., Lehrtherapeut und Ehrenpräsident der Internationalen Gesellschaft für Bonding Psychotherapie. Er ist am 30. Januar, im Alter von 88 Jahren, nach einem reichen, erfüllten Leben im Kreise seiner Familie gestorben.

George war ein warmherziger und kreativer Mann, dessen Bestreben es stets war, den Menschen zu dienen. 1956 wurde er als Presbyterien Minister ordiniert und arbeitete 20 Jahre lang als Gemeindepfarrer. 1975 erwarb er den Abschluß „Master of Pastoral Theology“ (Pastoral Counseling) von Princeton Theological Seminary, während er von Januar 1974 bis Juli 1975 ein Berufspraktikum im Institut von Dr. Daniel Casriel machte. Von 1975 bis 1980 arbeitete George zusammen mit einem Psychiater in Binghampton, bis er dort sein eigenes Zentrum „Human Ressources Unlimited“ gründete. Hier arbeitete er, gemeinsam mit seiner 2. Frau Tance, mit Einzelnen, Familien, Paaren und Gruppen unter Supervision von Daniel Casriel. Über all die Jahre nahm er kontinuierlich an Fortbildungen in verschiedenen Methoden der humanistischen Psychologie teil u.a. in Hypnotherapie bei M. Erikson und in N.L.P. bei Grinder und Bandler, um die für ihn wichtigsten zu nennen.

George war der 1. Lehrtherapeut für Bonding Psychotherapie nach Daniel Casriel und ehemals 1. Vorstand der Amerikanischen Gesellschaft für Bonding Psychotherapie. Seit vielen Jahren war er Ehrenpräsident der Internationalen Gesellschaft für Bonding Psychotherapie.

George und Tance lernte Jeff 1984 auf einer B.P. Konferenz in Washington kennen und schätzen und lud die beiden als Gastleiter in unser Zentrum im Kraichgau ein. Der erste Workshop mit George und Tance fand im Frühjahr 1985 statt. Von da an bis ins Jahr 2011 reiste George, zuerst mit Tance, und nach deren frühen Tod, mit seiner Frau Carleen zweimal im Jahr nach Europa um Workshops in Bonding Psychotherapie zu leiten. George war regelmäßig in Belgien, den Niederlanden, Italien und Deutschland. In Deutschland leitete er in den Kliniken Bad Herrenalb, Grönenbach, Stiefenhofen und der Adula Klinik in Oberstdorf, bei Astrid Vlamynck in Berlin , Claudia und Martin Johais im Hunsrück und in unserem Zentrum im Kraichgau Workshops.

Mit seinem Humor, Optimismus und Engagement konnte George viele junge Therapeuten für die Bonding Arbeit gewinnen. Seine Begeisterung für die Bonding Psychotherapie war einfach ansteckend. Auch in schwierigen Phasen verliess ihn sein Optimismus nicht; O-Ton George: „the process works“. Stets hatte George eine humorvolle und passende Geschichte bereit. Innere Dämonen konnte er in spielerische Monster umwandeln, die somit für die Teilnehmer als ein Ausdruck ihres eigenen Selbstschutzes erlebbar wurden. Er verwendete eine menschliche und alltagstaugliche Sprache, eine Sprache die dem Einzelnen half, sich in seiner Menschlichkeit anzunehmen. Ein typisches Beispiel für George’s lebensnahe Weisheit ist der Spruch:“ Mut ist Angst plus ein Schritt“.

Wir nehmen Abschied von George als einem guten Freund und hoch geschätzten Kollegen mit einem großen Gefühl von Dankbarkeit. Mit seinem großen Herzen und seiner annehmenden Art hat George viele Menschen berührt. Sein Wirken wird in diesen Menschen weiterleben. Wir bleiben ihm auch über den Tod hinaus in tiefer Zuneigung verbunden.

Julia und Jeff Gordon
Sinsheim- Reihen, 4. Februar 2016

08.12.2015 DGBP Jahrestreffen 12./13. März 2016
08.12.2015 Vorankündigung Tagung Kelbra