Artikel

Biologische Korrelate von Emotionen
Godehard Stadtmüller, Jeffrey A. Gordon

Zusammenfassung
In den letzten Jahren hat Emotionsforschung zunehmendes Interesse erfahren sowohl bzgl. neurobiologischer wie psychotherapeutischer Fragestellungen. Wir skizzieren Möglichkeiten, biologische Korrelate von Gefühlen zu finden und referieren den Stand der Forschung zur Frage, wie viele und welche Grundgefühle es gibt.
Am Beispiel der sehr gut erforschten neurobiologischen Bahnen der Angst formulieren wir Hypothesen, welche neurobiologischen Strukturen respektive Funktionen involviert sind bei Einstellungsarbeit und bei Bonding-Psychotherapie. Die Hypothesen können begründen, warum bei diesen Therapieverfahren implizite Gedächtnisinhalte bewusst werden und wie es zu einer korrigierenden Erfahrung kommen kann. Diese Modellvorstellungen erklären, was das physiologische Korrelat einer psychologisch korrigierenden Erfahrung ist bzw. sein kann.
Aus:
„Psychoanalyse u. Körper“, Nr. 9, 2006, Heft II
Verlag: Psychosozial (Giessen)
Herausgeber Peter Geissler

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    Biologische Korrelate von Emotionen
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Anmerkungen zur Bonding Psychotherapie
Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin mit Kommentar
Jeff und Julia Gordon, Godehard Stadtmüller

Einleitung
Anlässlich des 5. Wiener Symposiums für Psychoanalyse und Körper hatten wir Gelegenheit einer Gruppe von 12 Teilnehmern, im Rahmen des Prä-Konferenz-Workshops, eine theoretische und praktische Einführung in Bonding-Psychotherapie anzubieten.
Bevor wir eine Teilnehmerin zu Wort kommen lassen, die uns freundlicherweise ihren Erfahrungsbericht zur Verfügung gestellt hat, möchten wir einige Grundgedanken zu dieser Form der Körperpsychotherapie zusammenfassen.
Aus:
„Psychosozial“, Heft 4, 2006, Das Körperselbst und seine Regulierungsstörungen (erscheint im Dez. 06)
Verlag: Psychosozial (Giessen)
Herausgeber Peter Geissler

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    Erfahrungbericht einer Teilnehmerin
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Was braucht der Mensch?
Über das Menschenbild in der Bonding-Psychotherapie nach Dan Casriel
Adelheid Gestenberg

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Bondingpsychotherapie im Kontext stationärer Psychotherapie
Jochen von Wahlert, Robert Mestel

Zusammenfassung
Bonding als ein spezielles körperpsychotherapeutisches Verfahren in der Gruppe wird bezogen auf den stationären Kontext in einer Klinik beschrieben, in der Indikation begründet und bezogen auf neuere wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und Hirnphysiologie. Die Autoren beschreiben die Methode besonders auch im Hinblick die Bedeutung von Realerfahrung in körperpsychotherapeutischem Kontext. Ausführlich werden Kontraindikationen beschrieben und begründet. Ebenso betonen die Autoren, dass die Wirksamkeit von Bonding als körperpsychotherapeutischem Verfahren, wenn auch wissenschaftlich noch nicht hinreichend untersucht, im klinischen Kontext, nämlich der Gesamtheit des therapeutischen Vorgehens nicht nur in einer therapeutischen Indikation begründet ist, sondern auch von den KlientInnen entsprechend bewertet wird.
Psychotherapie-Wissenschaft (2011) 1: 24-31

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Nur einen Schrei vom Glück entfernt?! - Bondingpsychotherapie mit traumatisierten KlientInnen
Ute Schreckenberg

Vorbemerkung:
Diese Übungen sind einerseits entstanden, um eine Basis von Vertrautheit und Sicherheit
in der Gruppe zu entwickeln und „Neulinge“ in die körpertherapeutische und beziehungsfokussierte Therapie einzuführen.
Sie sind weiterhin aus der Beobachtung und im Kontakt mit traumatisierten und/oder
Klienten und Klientinnen* mit niedrigem Strukturniveau im Rahmen von Bondingpsychotherapie-Gruppen entstanden oder wurden aus anderen Körperpsychotherapien entlehnt.
Es geht darum, den Betroffenen einen adäquaten Schutz- und Erfahrungsraum für die
Entwicklung von Selbstbeobachachtung und (Selbst-) wahrnehmung im Kontakt zu
anderen zur Verfügung zu stellen.

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    Nur einen Schrei vom Glück entfernt?!
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    Annäherungsübungen
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